Wer kennt sie nicht, die vielen kultigen Retro-Games von Pong über Space Invaders bis zu solch bekannten Game-Helden wie Mario oder Lara Croft. Zu einer sehr unterhaltsamen Reise durch mehr als 30 Jahre der Gaming-Historie kommt es auch im Video "Video Games" des Münchner Grafikdesigners Andi Kronbeck, auch MUSCLEBEAVER genannt. Was Anfangs noch durch sehr tolle Übergänge zu den einzelnen Games besticht, wird spätestens beim Auftauchen von Mario richtig schräg, wenn dieser auf einmal kurz während seines Feldzugs gegen Bowsers Schergen eine Pinkelpause einlegt und später an Lara Croft rumjuckelt. Mehr verraten will ich nicht, diesen überaus weirden Spaß muss man sich selbst anschauen. Abgerundet wird dies zudem noch durch richtig nette 8 Bit-Retromucke und wunderschönen Pixelgrafiken. Der Gamingnerd frohlockt!
Monsieur COK ist ein Waffenfabrikant, der beinahe schon selbst wie seine absatzstärkste Ware aussieht, der auf Effizient und Profit bedacht ist und somit die menschlichen Arbeiter einfach gegen Roboter eintauscht. Der Industrielle rechnet aber nicht damit, das sich einer der früheren Arbeiter das nicht gefallen lassen möchte.
Die Geschichte allein macht den Reiz dieses gut zehnminütigen Kurzfilm noch gar nicht so sehr aus, erst in Verbindung mit seiner liebevollen Umsetzung und dem Look, der sehr Steampunk-mäßig rüberkommt und viele kleine, wundervolle Details bietet, läßt das Werk von Regisseur Franck Dion so toll und einzigartig werden. Gefällt wirklich gut.
Danke an den HeadbangerSW für dieses nette Fundstück!
Das erinnert mich wirklich an die Jugendzeiten, als die Haare weitaus länger waren und headbangen eine meiner wenigen "sportlichen" Tätigkeiten überhaupt darstellte. Aus den damaligen Hardcore-Metalzeiten bin ich zwar schon lange raus, aber das Mashup mit Katy Perrys Hit "I Kissed A Girl" ist wirklich so passend, das ich zwar die ohnehin nicht vorhandene Matte schwingen würde, aber wohlwollend mitnicken ist hier auf jedenfall drin. Katty Perry + Power Metal = Rockalicious, baby!
Schon seit einigen Jahren erleben Comic-Verfilmungen einen großen Boom und spült den Jungs und Mädels in Hollywood einige Kohlen in die Tasche. Der technische Fortschritt hat es mittlerweile möglich gemacht, das einige zu damaligen Zeiten nur schwer oder auch gar nicht umsetzbare Stoffe es endlich auf die Leinwand geschafft haben. Watchmenist ja ein sehr gutes Beispiel dafür. Für den Comicfan bzw. -nerd sind dabei aber auch Licht und Schatten nahe beisammen. Ist eine Verfilmung richtig gut gelungen, so sind dafür mindestens zwei andere Umsetzungen meist ein Griff ins Klo.
Trotz aller Freiheiten, die sich die Drehbuchautoren nehmen und so manches mal von der Vorlage abweichen juckt es einem manches Mal aber immer wieder, darüber zu sinnieren, welchen Comic oder auch welche Cartoon-Serie sich die Traumfabrik mal vornehmen könnte. Auch wenn man sich dann im Kino über die Umsetzung aufregen könnte, träumen darf man ja mal. Trotz meiner eher rudimentären bzw. bescheidenen Kenntnisse hätte auch ich eine kleine Liste von fünf Comics bzw. Cartoon-Serien, von denen ich mir eine Verfilmung wünschen würde:
05 M.A.S.K.
Ganz klar, hier spielen die Kindheitserinnerungen eine ganz große Rolle, das ich mir einen M.A.S.K-Film wünsche. Ich bin mit der Trickserie aufgewachsen, hatte einiges an Spielzeug zu Hause und war schon damals mächtig von den Vehikeln und den Masken der Fahrer begeistert. M.A.S.K. steht für Mobile Armored Strike Kommand und ist eine Geheim-Organisation unter der Leitung des Agenten Matt Trakker, welche meist gegen die Schurkenorganisation V.E.N.O.M. (Vicious Evil Network of Mayhem) und ihren Obermufti Miles Mayhem kämpft. Waren diese zuerst noch Kollegen, stellt der übergeschnappte Mayhem dem reichen Ingenieuren Trakker eine Falle, killt das ganze von ihnen zusammengestellte Team und gründet eben V.E.N.O.M um, ganz bescheiden wie man ist, nach der Weltherrschaft zu trachten. Doch Trakker gründet das Team M.A.S.K. und kämpft mit seinen Kollegen gemeinsam mit ihren Spezialfahrzeugen gegen die Organisation.
Der Stoff wäre eigentlich wie gemacht für einen cheesigen und vor allem sehr spektakulär gefilmtes Special Effects-Massker, das vor allem auch uns Nerds durch die Technik-Spielereien was die Fahrzeuge angeht, begeistern könnte. Gerade nach solchen Blockbustern wie Transformers könnte da doch eigentlich was machbar sein.
04 Galaxy Rangers
Das dürfte wohl eine heutzutage recht unbekannte Cartoon-Serie sein, hat man damals nicht als Kind nicht fast sämtliche im TV laufende Cartoons durchgeackert. Die Science-Fiction-/Action-Serie erinnert ein klein wenig ja an den galaktischen Sheriff Bravestarr, hat man es hier doch auch mit technisierten Cowboys im Weltall zu tun. Im Jahre 2086 treffen zwei Außerirdische auf der Erde ein, die um Hilfe gegen eine "Kronenkönigin" und deren Imperium bitten. Dafür schenkt man der Menschheit liebenswerterweiße den Hyperantrieb, was die Menschen prompt dafür nutzen, um Kolonien auf fremden Planeten zu gründen. Um für Recht und Ordnung zu sorgen, gründet man die Organisation BETA, deren Spezial-Einheit für besonders brenzlige Fälle eben die Galaxy Rangers sind.
Diese reiten nicht nur auf schnieken Blechkläppern durch das All, sondern - und jetzt blinken wir alle mal ganz nerdig mit den Augen - besitzen auch noch jeder ein Bionik-Implantat, das ihnen noch etwas mehr Power als ohnehin schon verleiht. Abgerufen werden die besonderen Fähigkeiten, indem sie auf ihren Sheriffstern hauen. Alleine das aufblinken der Bionikteile bei den Rangern fand ich schon früher mächtig cool und wenn ich mir so das Intro der Serie anschaue, bekomme ich wirklich Lust, mir die Serie auf DVD zuzulegen. Die Verfilmung dürfte zwar eine Menge CGI-Effekte bieten, von denen ich zwar nicht der größte Fan bin, allerdings wäre sowas als Realverfilmung schon eine richtig töfte Sache.
03 Lobo
Sack und Asche! Der coolste aller Kopfgeldjäger als Film, davon träumt so mancher Comicfan schon seit Jahren. Ich ebenso, bin ich doch schon seit der allerersten Veröffentlichung der Comics hier in Deutschland ein Freund des überaus brutalen Zeitgenossen, der auf dem Planeten Czarnia geboren wurde und von ihm selbst im Alter von 16 Jahren zerstört wurde, um der letzte seiner Art zu sein. In Rockerkluft streift er durch das All, säuft, hört gerne laute Rockmusik, tötet auch schon mal den Weihnachtsmann besitzt unter anderen die Fähigkeit, jeden, mit dem er auch nur kurz zusammen war, überall im Universum wieder aufzuspüren.
Woran es hapert, das es Lobo bisher nur als Aprilscherz geschafft hat, als Filmankündigung in die News zu kommen, dürfte wohl der Aufwand sein, mit dem ein Filmprojekt verbunden wäre. Auch hier hätte man wohl wieder ein wahres Effekt- und CGI-Massaker, das wohl an so manches Budgetlimit stoßen würde. Außerdem wäre es auch ein schwieriges, Lobo adäquat umzusetzen, geizt der Comic doch nicht gerade mit Gewalt, Blut und Gekröse. Da würde so mancher Jugendschützer aufstöhnen und ein von den Studios so beliebtes R-Rating wohl in weiter Ferne. Vielleicht ist es auch gerade deswegen besser, das es Lobo bisher doch noch nie so richtig zu einem Filmstudio geschafft hat.
02 Longshot
In den Jahren 1988 und 1989 veröffentlichte der Bastei-Verlag in Deutschland diesen Comic, der von Marvel stammt und sich um einen gleichnamigen, jungen Mann dreht, der künstlich in einer fremden Dimension Namens Mojoverse bzw. Mojoworld geschaffen wurde. Dort fährt man mächtig auf Gladiatorenkämpfe ab, in denen sich eigentlich auch Longshot behaupten soll, der allerdings dann was gänzlich anderes vor hat und sich gegen das in der Mojoworld bestehende Regime auflehnt. Die Mini-Serie wurde ein Klassiker und später hinaus wurde Longshot ein Mitglied der X-Men und tauchte immer mal wieder in verschiedenen Comics aus dem Hause Marvel auf.
Alleine schon wegen den verschiedenen, abgefahrenen Kreaturen aus der Mojoworld dürfte auch eine filmische Version von Longshot ein wahrer Augenschmaus sein. Diese chaotische und wilde Welt dürfte wohl auch zu einigen Veränderungen im Drehbuch und zu einem relativ hohen Budget führen, wenn es darum geht, das ganze aufwändig in Szene zu setzen. Oder er ist dann leider trotzdem einfach zu unbekannt, um lukrativ zu erscheinen. Eine etwas andere und gerade deswegen interessante Comicverfilmung wäre es aber allemal.
01 Cloak & Dagger
Hach, was liebe ich euch. Tyrone Johnson, auch Ty genannt und Tandy Bowen, zwei jugendliche Ausreißer die sich im Moloch New York City treffen, nachdem Ty Tandys Brieftasche stehlen wollte. Beide treffen auf einen durchgeknallten Chemiker, der mit neuen Arten von Heroin experimentiert und dieses an Ausreißern testet, was allerdings einige sehr schlimme und tödliche Ergebnisse bringt. Auch Ty und Tandy werden Opfer, überleben allerdings die Tests. Jedoch mit einigen Nebenwirkungen. Tyrone bzw. sein Körper wurde von einer Art Dunkelheit verschlungen, die ihm einen unbändigen Hunger bescherte, während Tandys Körper gleißendes Licht ausstrahlt. Sie bekämpfen kleine Verbrecher, indem Tandy sie mit Lichtblitzen aus ihren Händen beschießt und Tyrone sie in seine Dunkelheit reißt und verschlingt. Klingt nicht nur düster, ist es auch. In einem Spiderman-Comic tauchte das Duo zuerst auf und Marvel schaffte es leider nie, eine richtige Serie mit den beiden zu etablieren.
Schade, ist dies doch mit das interessanteste der hierzulande unbekannteren Marvel-Helden. Ebenfalls Bastei brachte die beiden Anfang der 90er unter dem Titel "Licht und Schatten" nach Deutschland, hatte damit wohl aber ebenfalls eher verhaltenen Erfolg. Mit dem Stoff könnte man meiner Meinung nach einen richtig tollen und vor allem düster gefärbten Film realisieren. Bei dem Duo darf man sogar hoffen, denn laut einem Wikipedia-Eintrag hält Paramount die Rechte für eine Verfilmung an dem Stoff. Diese waren zwar Teil eines größeren Pakets, doch ich hoffe weiter sehr, das Cloak & Dagger letztendlich auch realisiert werden.
Für einen wie mich, der zur Hälfte einen Straight Edge-Lebensstil verfolgt, erübrigt sich Rauchen ja schon von selbst. Dran gezogen hat man natürlich schon mal an so einem Glimmstengel, doch als Nichtraucher lebt man einfach besser und gesünder. Allerdings bin ich bei weitem kein militanter Vertreter des Antirauchertums, wohl auch, weil ich Zeit meines Lebens immer irgendwie in Gesellschaft vieler Raucher (Eltern, Freundeskreis, Partnerin) war.
Doch mal wieder genug um den heißen Brei rumgeschwafelt. Wie es halt so ist, versucht man immer wieder - mal schlechter, mal besser - auf die Gefahren des Rauchens hinzuweisen. Und der Hotzen hat nicht nur einfach bessere Werbeanzeigen gefunden. Nein, diese blasen einen wortwörtlich einfach nur weg. Sehr schöne, teils auch recht diskussionswürdige aber wirklich so toll umgesetzte Anzeigen, das man dafür einfach nur noch das Adjektiv genial benutzen kann. Klasse!
Würde man für den dänischen Künstler Peter Callesen einen Werbespruch kreieren wollen, so wäre "Origami war gestern" wohl der passendste. Der Spruch schießt einem unwillkürlich in den Kopf, wenn man sich die Papierarbeiten des Tausensassas anschaut. Da formt er schon mal aus einem handelsüblichen A4-Druckerpapier ein detailliert und realistisch aussehendes, menschliches Skelett, das einem die Spucke wegbleibt.
Zudem schafft es Callesen locker, aus so einem Bogen Papier auch leicht ganze Szenen zu gestalten. Da werden fragil wirkende Häuser von großen Wellen bedroht, ein Schiff steckt im Eis fest oder er läßt einen "nackten" Menschen seine Haut in der Hand halten. Da sieht man mal, das eine Schere und Papier für sich auch schon wirklich tolle Dinge schaffen kann. Und auch wenn vielleicht nicht alle Ideen des Künstlers beim Betrachten eine umwerfende Wirkung haben, so ist der größte Teil davon wirklich super.
Egal ob weltberühmte Fotos, Filmszenen oder sogar die Bibel: was Lego angeht, scheint der Kreativität wirklich keine Grenzen gesetzt zu sein. Bei einem der schon angesprochenen Themen kann man auch hier bleiben. Nach den Filmszenen hat man nun eine Sammlung von mit Lego nachgebildeten Filmplakate zusammengetragen. Die Ergebnisse reichen von wirklich super bis eher mau, aber die Idee an und für sich ist natürlich super.
Macht zwar schon überall in der Blogosphäre die Runde, aber wer es bisher noch nicht mitbekommen haben sollte: Du bist Terrorist ist ein zwei-minütiger Clip, welcher angelehnt an die unsäglich nervige "Du bist Deutschland"-Kampagne noch einmal aufzeigt, wie der Staat in Sachen Vorratsdatenspeicherung vorgehen möchte. Der vom Design-Studenten Alexander Lehmann erdachte und umgesetzte Clip ist wirklich Klasse und schreit für mich persönlich geradezu danach, ihn auch mal so manchem Otto Normalverbraucher/-surfer zu zeigen um diese für das Thema zu sensibilisieren.
Nachtrag: René kritisiert bei Spreeblick und bei sich auf Nerdcore die im Clip verbreiteten, falschen Informationen (E-Mail-Subjects und besuchte Webseiten werden nicht gespeichert). Ich persönlich sehe das so, das man den Clip vor allem als einen Einstieg für weniger bis gar nicht Informierte in dieses Thema schon benutzen kann oder einfach nur als eine Satire ansehen kann. Auch wenn ich z. B. deren Methoden auch alles andere als schätze, so kann man sich dann auch mal der maßlosen Übertreibungen und Unwahrheiten solcher Medien wie Bild und Co. bedienen. Wenn dies auch wieder mit Vorsicht zu genießen ist.
In Sachen Beatbox-Zeugs gibt es ja wirklich einige super Sachen, bei denen man nur mit offenem Mund und anerkennend deren Leistungen anschaut und -hört. Den Vogel schießt meiner Meinung allerdings der Straßenmusiker Dub FX im positiven Sinne ab. Nicht das er sich einfach nur so in eine belebte Fußgängerzone stellt und ein wenig die Beatbox macht. Durch eine Loop-Station liefert er sich dadurch auch gleich die ganze Hintergrundmusik und produziert so sehr lässigen Mix aus Trip Hop, Reggae und elektronischer Musik. Wie gesagt, nur mit Hilfe seines Mundes und einiger technischer Hilfsmittel. Das Ergebnis klingt eigenwillig und vor allem eines: grandios.
Dies ist übrigens der meiner Meinung nach beste Song und der Performance und der mittlere Teil eines insgesamt dreiteiligen Films des Auftritts.. Die anderen beiden Teile möchte ich euch aber natürlich nicht vorenthalten:
Teil 1
Teil 3
Wer sich den gebürtigen Australier auch mal Live ansehen möchte, schaue einfach mal auf seiner Seite nach, er wird in den nächsten Monaten auch einige Shows in Deutschland geben und dort sein Talent zeigen.
Bevor man nun den Kapitalismus und Industrialismus aufgrund der Überschrift verteufelt, der sollte mal schnell wieder runterkühlen und die Füße hochlegen. Wobei, so ein überteuerter aber dann eigens für einen hergestellten Superheld auch was hätte. Selbstverfreilich nach den eigenen Vorstellungen gemacht. In der Tat hat man sowas auch mit der Hero Factory. Auf der in schönem Comicstyle designten Seite kann man sich in Windeseile seinen eigenen Superhelden zusammenklicken.
Dieser kann entweder männlich oder weiblich sein und dem User stehen mit verschiedenen Frisuren, Masken, Capes bzw. Gadgets wie Jetpacks oder Flügeln und einigen Oberteilen und Hosen alles zur Verfügung, was man für einen zünftigen Superhelden braucht. Man klickt sich seinen eigenen Helden also sehr komfortabel zusammen und bekommt diesen am Ende nach einem weiteren Klick auf einem eigenen Comiccover präsentiert. Natürlich läßt sich dieses dann auch noch speichern.
Zum Abschluß möchte ich hier auch mal noch meinen eigenen neuen Superhelden vorstellen. Please Welcome the astonishing spectacled radness!