M-497: Turbo-Düsenjäger-Zug

Posted: 17. März 2008 by Heiko Hartmann in Schlagworte: ,
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Beim SpOn-Zeitgeschichteportal einestages gibt es einen interessanten Bericht über ein Experiment der amerikanischen Eisenbahngesellschaft New York Central Railways, den Zugverkehr mittels Düsenantrieb um einiges zu beschleunigen und somit den Rückgäng der Bahnpassagiere aufzuhalten. Und wenn ich mir das Bild so ansehe, so bedauere ich es doch ein wenig, daß die Geschwindigkeit und vor allem die Kosten viel zu hoch waren. Wenn die Sache geglückt wäre und die Züge irgendwann nur noch so wie der Prototyp M-497 ausgesehen hätten, Zugfahren hätte heute allein schon wegen dem Design einen großen Pluspunkt.



Was aussah wie eine neue Wunderwaffe der US Army auf Schienen, hatte in Wirklichkeit mit militärischen Zielen gar nichts zu tun. "M-497" hieß der rasende Zug - und auf dem Dach waren zwei Jet-Triebwerke angebracht worden, um Hochgeschwindigkeitsfahrten auf der schnurgeraden Strecke mit ihren 26 Jahre alten Schienen zu erproben. Mitte der sechziger Jahre ging die Zahl der Bahnpassagiere in den USA wegen des Ausbaus der Highways rapide zurück, Eisenbahngesellschaft wie die New York Central suchten verzweifelt nach Wegen aus der Krise.


Bildquelle: einestages

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