Das Leben, außerhalb vom WWW

Posted: 20. Mai 2008 by Heiko Hartmann in Schlagworte:
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Schon in diesem unsagbar negativ ohrwurmigen (also eigentlich nervig, aber gerade deswegen doch irgendwie ohrig) Volksmusikhit vor einigen Jahren hieß es ja so passend "Jaaaaaaa, er lebt noch! Er lebt noch! Er lebt noch...". Auf die Frage hin, ob ich überhaupt noch lebe und das Blog ebenso, kann man freudigst mit eben diesem Vers antworten. Wobei ich ja doch irgendwie in diesem Monat mit Abwesenheit geglänzt habe. Wir haben schon den 20. und bisher gab es im Wonnemonat nur drei Einträge, diesen mal ausgenommen.

Wonne ist sowieso ein gutes Stichwort. Mir wurden so einige Wonnen bereitet, neben der eigenen Wohnung hat mich auch die reguläre "9 to 5"-Welt nach längerer Abstinenz wieder. Da muss man sich dann doch schon mal wieder so ein wenig umgewöhnen. Bin ja schon froh, daß ich ab und zu getwittert habe. Und wenn man dann doch mal ab und zu gemütlich durch seine Feeds gucken wollte, machte der Provider einen Strich durch die Rechnung. Ausfall hier, Störung da. Nicht zu vergessen die damit verbundenen Wutanfälle und Schimpftiraden. Zuletzt gab es einen Ausfall von Sonntag bis heute: Nix Internet, nix Telefon. Ersteres ist gerade noch so verschmerzbar, aber letzteres ja so gar nicht. Selbst Schuld, was muss man auch zu Kabel Deutschland gehen?! Nun gut: ein Verstärker war kaputt, alter raus, neuer rein und jetzt hoffentlich wieder Web und Telefon am Stück. Also so richtig 24/7. Damit wir uns verstehen!

Ansonsten weiß ich gar nicht mehr so recht, was ich jetzt noch so in diesen Absatz blubbern soll. Ich könnte ja jetzt schreiben, daß der Herm - wenn's einen Blogoscar gäbe - von mir einen Preis für eines der tollsten Blogdesigns die ich kenne bekäme. Das man so drei oder vier Tage ohne Nerdcore und all die anderen tollen Blogs wie Plockhead, Delphine hauen, Ahoi Polloi, pantoffelpunk, Man in Metropolis den schon oben angesprochenen Herm und all die anderen u. a. in der Blogroll befindlichen Blogs schon fast sowas wie 'nen Cold Turkey bekommt. Andererseits merkt man aber auch: da draußen, das was der gemeine Mensch Realität nennt, ist - wenn das WWW mal wieder im Nirvana ist - aber auch wirklich spannend. So oft hab' ich jedenfalls schon lange nicht mehr die werten Freunde in der letzten Zeit zu Gesicht bekommen. Und da gingen so einige erfreuliche Stunden bei rum. Was wird das erst, wenn das Wetter noch besser wird? Noch weniger rumgeblogge als ohnehin schon. Jedenfalls hat das hier gerade irgendwie raus müssen, danke für's Kenntnis nehmen. Jetzt kann sich jeder noch 'nen Keks nehmen, ansonsten: weiter machen wie bisher.

1 Kommentare:

  1. Herm says:

    hach, immer so nette sachen