Historische Medizininstrumente - Scary Edition

Posted: 13. Juli 2009 by Heiko Hartmann in Schlagworte: ,
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Die Angst vor Ärzten bzw. dem Gang zum Arzt ist wohl wirklich schon Jahrhunderte alt. Die Erkenntnis kommt einem vor allem, nach dem man sich diese Liste mit den 20 furchterregendsten, historischen Medizininstrumenten angesehen hat. Das Bild oben zeigt uns ein Amputationsmesser wie man es im 18. Jahrhundert benutzt hat. Die Klinge ist deswegen gebogen, weil viele Ärzte die Haut und das Fleisch kreisförmig einschnitten, bevor der Knochen abgesägt wurde. Sehr schön ist aber auch folgendes Instrument:


Das Ding erinnert euch an einen frühen Verwandten der Kettensäge mit Handkurbelbetrieb? Na, eine Säge ist es wirklich. Was aussieht, wie das neuste Meuchelinstrument im frischesten Hostel/Saw-Abklatsch, ist schlicht und ergreifend dazu da, einen Schädel aufzusägen und wurde ca. zwischen 1830 und 1860 benutzt. Richtig interessant aus das Instrument das nun folgt.


Der sogenannte Hirtz-Kompass, benannt nach dem französischen Arzt E. J. Hirtz, der dieses Ding um 1907 entwickelte um so Kugeln - vor allem in der Kopfregion - im Körper vewundeter zu lokalisieren und sie so präzise aus dem Körper zu holen. Das Beste - oder auch grausamste - kommt wie immer zum Schluss.


Dieses Ding wird Ecraseur genannt und wurde dafür benutzt um Tumore am Eierstock oder in der Gebärmutter und Hämorrhoiden zu entfernen bzw. - wie es auch die Beschreibung so schön umschreibt - einfach abzureißen! Die vordere Kette wurde einfach um die zu entfernende Masse gedreht und zugezogen um somit das Ding langsam abzutrennen. Alleine schon die Vorstellung läßt einem alles zusammenziehen. Wer noch mehr an altem Folter- medizinischem Instrument sehen will, klicke auf den Link unten.

(Link) (via)

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