Seit dem Amoklauf in Winnenden sind sie wieder in aller Munde: "Killerspiele" wie Counter-Strike oder auch FarCry 2 werden von den Medien als Gewaltbereitschaft fördernde Spiele dargestellt, die bei vielen unschuldigen Jugendlichen irgendwann einen Schalter im Kopf umlegen. Wie so oft sucht man schnell und pauschalisierend einen Schuldigen für diese schlimmen Ereignisse, ohne sich wirklich große Gedanken über die Hintergründe zu machen. Es scheint ja auch gerade so, als würden einige der Regierungslenker diesen Amoklauf für ihre populistischen Zwecke sogar begrüßen, um solch entarteten Kram zu entfernen. Ich benutze dieses Wort bewußt, da die erneut aufgekommende Diskussion um "Killerspiele" und ihren Einfluß mich immer mehr an die damalige Hatz der Nazis auf Kunstwerke erinnert.
Das Gamer jedoch aus allen Gesellschaftsschichten kommen, mit beiden Beinen im Leben stehen und keinesfalls potenzielle "Schläfer" für spätere Amokläufe darstellen, wird natürlich mit fadenscheinigen Argumenten schnell und äußerst billig widerlegt. Da begrüßt man doch gerne solche Aktionen wie Gaming is not a crime, welche vom Computec-Verlag initiiert wurde. Man meldet sich dort an, ladet ein Bild hoch und kann wenn man möchte auch noch kurz ein Statement zur Darstellung von Gamern in den Medien abgeben, um dann der Öffentlichkeit sein Gesicht zu zeigen, daß man keineswegs ein vollkommen durchgedrehter Psychopath ist.
Selbst meine Wenigkeit, die eher ein Casual- anstatts Hardcore-Zocker ist, hat sich angemeldet um bei der Öffentlichkeitskampagne und Imagebereinigung von Gamern aller Altersklassen ein wenig mit zu helfen. Es wird sich zwar erst zeigen, inwieweit die Aktion bemerkt wird und anklang findet, allerdings ist sowas teils immer noch besser, als nur Däumchen drehend nichts zu tun.
(Link)
Rotkäppchen - in der technischen Version
Posted: by GrossOut in Schlagworte: Märchen, Schräges, VideoWenn schon die Filmindustrie dazu übergeht, ständig irgendwelche Klassiker zu vergewaltigen um sie den heutigen Zeiten anzupassen damit sie für die heutige Zuschauerschaft nicht mehr so altbacken rüberkommen, darf man das ruhig auch mal mit Märchen machen. Erst recht, wenn dann aus sowas wie dem Grimm'schen "Rotkäppchen" eine sogar recht nerdige Sache wird, bei der so ziemlich alle Elemente auch noch in Einzelteile zerlegt und analysiert werden. So machen auch Märchen wieder Spaß!
(via)
Keine Sorge, ich bin der deutschen Rechtschreibung noch mächtig. Die seltsam aussehende Schreibweise des Wortes krank ist auch nur schon eine kleine Anspielung an den Namen des Blogs, das es in die zweite Ausgabe meiner Blogleckerlis geschafft hat. Der Alexander aus Leipzig hat seit gut drei Monaten ein Blog mit dem Namen craaank am Start, welches mir durch die überaus genaue Beschreibung des Inhalts relativ leicht macht etwas darüber zu schreiben.
Laut der Tagline findet man auf craaank Stoff "über abgefuckten Scheiss, Comics, Technik, Nerdiges, künstleriche Darstellungen und solchen Sachen" und in der Tat: für Vollblutnerds ist genügend Stoff dabei, um seine Freude zu haben. Von visualisiertem Assemblercode zu Lego Superhelden-Movies ist alles dabei, was das nerdige Herz erfreut. Das Blog hat bietet eine wilde und bunte Mischung verschiedenster Themen. Mein Eindruck: könnte durchaus was werden. Da wünscht man auf jeden Fall viel Glück für die weitere Zukunft des Blogs.
Ganz klar, das ist 'ne tolle Band. Eine aus der Kategorie, das sie anspruchsvolle Texte mit druckvoller Musik irgendwo zwischen Indie-Rock und Punk verbinden können und da eine ganze bandbreite an Emotionen freisetzen und transportieren können. So auch dieser Song, ein kleiner Vorgeschmack des gleichnamigen neuen Albums, welches in diesem Jahr erscheinen wird. Dieser setzt sich schon nach dem ersten Hören im Gehörgang fest und macht schon mal wirklich Hunger auf die neuen Songs, die da kommen mögen.


Die Idee dürfte wohl wahrlich nicht neu, dafür aber selten so toll umgesetzt sein. Kleine Plastikfiguren mit Alltagsgegenständen verbunden um damit in eine eigene, kleine "Mikrowelt" zu kreieren und den eigentlich so leblosen Figuren durch schöne Fotografie doch noch Leben einzuhauchen. Da werden Berge bestiegen, fremde Welten erforscht, Schlitten gefahren oder einfache Glasmurmeln zu Kostbarkeiten, die es zu bewachen gilt. Auf dem Flickr-Set von Vincent Bousserez gibt es wirklich sehr schöne und viele Bilder zu betrachten, welche diesen eigentlich so unscheinbaren kleinen Figürchen Leben einhaucht. Das weiß wirklich zu gefallen und zu langem Betrachten einzuladen.
(Link) (via)
Ein sehr nützliches und lehrreiches Video für alle, die die Zerstörung der Welt bzw. der Zivilisation in Erwägung ziehen und dabei auf Nanotechnologie zurückgreifen wollen. Dieser wirklich witzige und toll animierte Clip stammt aus der Mental Floss-Schmiede, der einem allein schon bei der Darstellung der Nano-Roboter das Herz aufgehen läßt. Also als Nerd.
(via)
Über den blauen Roboter braucht man keine großen Worte mehr zu verlieren. Mega Man bzw. Rock Man in Japan, ist eine der kultigsten Spielereihen aller Zeiten und war selbst für einige Hardcore-Zocker aufgrund des Schwierigkeitskrades eine harte Nuss. Doch nicht nur der Schwierigkeitsgrad der Games war bemerkenswert, sondern auch immer der Soundtrack. Schon als Kiddie hab ich ab und an einfach nur das NES angemacht und Mega Man wegen der Musik laufen gelassen.
Daher ist dieses Musikvideo, welches wirklich an die sieben Minuten geht, richtig cool. Selbst wenn darin gerappt wird, was ja nicht so wirklich meins ist. Doch was die mir unbekannten Macher da mit dem Soundtrack von Mega Man 2 gemacht haben, ist so cool geraten, das wirklich unweigerlich irgendwann der Fuß beginnt mitzuwippen. Das rockt wirklich die Hütte, um's mal im Hip Hop-Sprech auszudrücken.
(Direktlink) (via)
Justin Reeds grandiose Filmillustrationen
Posted: 6. März 2009 by GrossOut in Schlagworte: Film, Illustration
Justin Reed ist ein amerikanischer Illustrator, der vornehmlich der Welt des Films mit seinen Illustration huldigt, und dabei fast jeden modernen Filmklassiker wie Reservoir Dogs, Pulp Fiction oder den noch recht frischen Blockbuster The Dark Knight auf die Leinwand zaubert. René hat auch schon darüber berichtet, was mir irgendwie entgangen ist, aber besser spät als nie. Reeds Illustrationen sind nämlich wirklich zu schade, um sie nicht zu bloggen. Wunderbarer Stoff! Und auf seiner Seite gibt's noch mehr zum Bewundern.

(Link) (via)
Eigentlich bin ich nicht so der Mensch, der sich unbedingt in Blogs Cat- oder sonstigen animalischen Content anschaut. Da mir dieses Video beim Pflügen im Feedreader gerade schon wieder begegnet ist musste ich es mir doch anschauen. Und bloggen. Allerdings nichtmal wegen dem durchaus vorhandenen "Ooooohh, wie süß!"-Faktor. Eher wegen meinem allerersten Gedanken, der mir durch den Kopf schoß, als ich die Musik hörte: Hätten die Leute von nomnomnom eine eigene, kleine TV-Show, sie müssten diesen Song als Titellied nehmen! Das wäre so herzallerliebst und dauersüß, das man einfach selig lächelnd und mit einem tiefen und warmherzigen "Hachja..." die folgenden Minuten genießen könnte. So, und jetzt bitte nochmal von vorne: nomnomnomnomnomnomnom...
(via1) (via2)
Fake Atari 2600-Games (Part 2)
Posted: 1. März 2009 by GrossOut in Schlagworte: Games, Illustration, Retro, Schräges
Gut, das ganze hat es ja schon einmal gegeben (daher auch das Part 2 in der Überschrift). Und das war ja schon richtig genial und atemberaubend. Aber hier geht das ganze noch weiter und es gibt nicht nur einfach die per Photoshop und Co. kreierten Cover, nein, das ganze wird auch noch plastisch und zum Anfassen. Denn hier wurden tatsächlich die Kreationen auf richtige Spielemodule des seligen 2600 geklebt. Da kommt man aus dem Grinsen gar nicht mehr heraus, wenn man sich durch den Flickr-Pool von Redbeard Math Pirate klickt. Ein kleines Highlight nach dem anderen wird dort präsentiert, wie z. B. auch noch eine angebliche Game-Version des Filmes Zardoz, ein Barack Obama-Game oder die hier abgebildete Rickroll. Ganz großes, wunderbares Zeug!

(Link) (via)





