National Film Board of Canada: 700+ Filme online verfügbar

Posted: 28. März 2010 by GrossOut in Schlagworte: ,
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Durch das vorangegangene Posting zum Kurzfilm "The Black Hole" bin ich auf das National Film Board of Canada, kurz NFB, gestoßen, welche besagten Streifen über ihren Channel bei YouTube hochgeladen haben. Selbst dieser bietet ja schon einige nette Fundstücke, doch der absolute Abschuss im positiven Sinne ist die Webseite des NFB. Diese ist nicht nur sehr ansprechend gestaltet sondern auch ein Online-Archiv, auf dem der User weit über 700 vom NFB produzierte Filme und Trailer dazu abrufen und anschauen kann. Für Umme. Das Angebot reicht dabei von Kurzfilmen, Animationen, Dokumentationen bis hin zu Spielfilmen. Dabei kann man alles schön nach Genre, Titel und Jahr Filtern und sich dabei die komplette Dröhnung geben. Ach ja, nicht zu vergessen, dass man sich dort nach Anmeldung auch eine Playliste seiner favorisierten Filme anschauen kann. Für Freunde alternativen Filmguts dürfte das Ding eine wahre Fundgrube zum Totklicken sein.

(Link)

Kurzfilm: The Black Hole

Posted: by GrossOut in Schlagworte:
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Für den heutigen, gemütlichen Sonntag haue ich mal einen knapp drei-minütigen Kurzfilm aus Großbritannien raus, bei dessen Grundidee ich mir sage: Fuck, sowas möcht ich auch haben! Ganz genau sowas! Wobei ich alter Schusselkopp wohl genauso viel Pech hätte wie der Protagonist von "The Black Hole". Aber ich möchte nicht zuviel verraten, einfach selbst anschauen.



(via)

Lady Gagas "Pokerface" auf vier iPhones gespielt

Posted: 27. März 2010 by GrossOut in Schlagworte: , , ,
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Ist mir gerade so beim etwas planlosen Rumsurfen durch das Internet in den Schoß gefallen: ein Video von einem recht sympathisch ausschauenden, asiatischen Mädel mit dem Nick applegirl02, welches - der Name sagt es ja schon - eine große Vorliebe für das mobile Telefonierdings von Apple hat. Die ist dabei so groß, dass sie auf vier verschiedenen iPhones Lady Gagas Hit "Pokerface" covert. Zuerst wird für die instrumentale Begleitung mittels Apps gesorgt, dann wird losgelegt und gefällt vom Stand weg wirklich gut. Applefans dürfte dabei sowieso wieder die Brust schwellen, zeigt das Video doch, was mit ihrem präferierten Phone alles möglich ist. Auf ihrem noch nicht mal einen Monat alten YouTube-Channel ist übrigens auch noch ein Cover von Beyonces "Irreplaceable" zu finden. Keine Ahnung ob es nun irgendwelches virales Marketing-Gedöns ist oder nicht, aber very nice ist es auf jeden Fall.



(Direktlink) (YouTube-Channel) (via)

Kontrust - Time To Tango

Posted: 11. März 2010 by GrossOut in Schlagworte: ,
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Schon lange her, dass ich hier wirklich ausführlich über Musik geschrieben habe und/oder sogar mal ein Album besprochen habe. Da sollte man fast meinen, die Liebe meinerseits zur Musik wäre ein wenig eingeschlafen. Mitnichten. Nur hat sich bei mir der thematische Fokus für nerdism is sexy über die ganze Zeit ein wenig verschoben. Vor allem ist aber schon länger nicht mehr ein Album zu Ohren gekommen, bei dem ich auch die spontane Idee bekommen habe, darüber ein paar Zeilen zu verlieren.

Doch genug dieser langen Vorrede und kommen wir lieber zum eigentlichen Thema dieses Postings: den Österreichern Kontrust, die seit 2001 schon zusammen Musik machen und deren Album "Time To Tango" welches ich mir nach einem lobenden Review auf Bloodchamber zugelegt habe. Begeistert habe ich dabei festgestellt, dass die Erwartungen nach dem Review nicht nur erfüllt, sondern sogar weit übertroffen worden sind. Der Stil des Sechsers hat mich vor allem immer stark an Bands wie Skindred, Ill Niño oder Sepultura zu "Roots"-Zeiten erinnert. Stark groovende, harte Rockgitarren mit leichtem Reggea- bzw. Latino-Einschlag. Während aber die genannten Bands eher noch einen brachialeren Typ dieser Art von Musik zocken, so kann man Kontrust eher noch in die Zeiten des guten, alten Crossovers und seiner Hochphase Mitte der 90er einordnen. Kontrust können zwar auch gut was wegrocken, doch hier bleibt immer auch noch Platz für Experimente und vor allem Melodie. Neben Frontschreihals Stefan kann die Band mit Agata nämlich auch noch eine unheimlich tolle Sängerin vorweisen, die im Duett mit ihrem Gesangspartner die auch rein instrumental sehr guten Songs noch veredelt.

Den Anfang auf "Time To Tango" macht man mit dem treibenden "Dancer in the Sun", welches schon gehörig spannung aufbaut, wenn neben leichten Keyboard-Klängen eine Melodie gepfiffen wird und man als Hörer auch schon kurz bBekanntschaft mit den Percussions macht. Wenn dann losgerockt wird, kann man sich ehrlich gesagt sehr schwer ruhig auf seinem Stuhl, dem Sofa oder wo man sich gerade sonstwo aufhält, halten. Der Groove drückt wundervoll druckvoll aus den Boxen und wenn dann Agata und die Strophe einfängt, hat man dazu wirklich leichtes Reggae- bzw. sogar Ska-Feeling bei dem schön treibenden Rhythmus. So zieht sich das dann durch ganze 13 Songs, die sich die meiste Zeit im angenehmen aber dennoch schön druckvollen Midtempo bewegen. Mit "Sin" bietet man sogar eine (obligatorische) Ballade, die wunderbar ins Gesamtgefüge des Albums einfügt. Bei den Songs "Play With Fire" und "Clown Parade" kommen dann sogar Bläser zum Einsatz. Bei ersterem gelingt es der Band auch spielerisch ungeheuer tanzbaren Rhythmus mit ordentlichem Groove und auch sehr brachialen Parts zu kombinieren. Dieser angesprochene Teil kann dann wirklich an die eingangs erwähnten Skindred erwähnen. Hier kann Stefan richtig losröhren und brüllen, dass es eine wahre Pracht ist. Dieser kann mit seiner Stimme so klasse variieren, dass er sogar fast wirklich an einen waschechten Reggae-Sänger erinnert. Daher auch meine Vergleiche mit Skindred, da ich so automatisch immer an deren Fronter Benji denken muss.

Richtig herausragend wird es dann bei "Personal Rotation" und "Zero", meinen persönlichen Highlights des Albums. Beide sind mit einer gewissen Melancholie ausgestattet, was gerade bei den Strophen von "Zero", einer schönen Mischung aus balladesken und rockigen Momenten, hervorsticht. Und auch wenn man "Personal Rotation" zu den eher ruhigeren Songs des Albums zählen kann, so schaffen es Kontrust auch hier wieder urplötzlich mit einem losrockenden und - ich wiederhole in diesem Fall dieses Wort sehr gerne - losgroovenden Part. Diese unkonventionellen, überraschenden Einsprengsel machen es, dass man das Album immer wieder gerne anhört und durch die Bude rockt. So kommen in "Vodka, Tribe and Dynamite" passend zum Titel auch russische Gesänge vor. "Time To Tango" konnte mich von Anfang bis Ende wirklich begeistern und vermeldet dabei keine Ausfälle, alle Songs sind auf einem gleichen, hohen Niveau und jeder dabei sogar ein kleiner Hit für sich. Wer also auf abwechlungsreichen Crossover, der wunderbar Latino-, Ska-, Rock und Metal miteinander verbindet und einfach Spaß macht, ist bei Kontrust an der richtigen Adresse. Sehr geiles Album!

Zum Abschluss präsentiere ich mit dem sehr weirden Video von "Bomba" (im Volksmusikstil!) und "The Smash Song" auch noch gleich zwei Hörbeispiele.



Kinderkritzeleien zum Leben erweckt

Posted: 9. März 2010 by GrossOut in Schlagworte:
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Kritzelei trifft es vielleicht etwas zu hart, sagen wir also mal lieber Malereien. Und wir wissen ja, dass da so allerhand wild zusammengewirbelte Striche von den Kleinen zu Bildern gemacht werden. Der Künstler Dave Devries nahm sich nun einige dieser Malereien vor und baute sie unter dem Gedanken, was die Kinder wohl beim Malen vor ihrem geistigen Auge sahen, etwas aus. Herausgekommen sind dabei einige wirklich tolle Bilder, immer irgendwie von einem Hauch Surrealismus umgeben und herrlich schräg. Da wird selbst das einfachste Strichmännchen quicklebendig. Devries hat damit sogar ein gesamtes Buch mit dem Titel The Monster Engine gefüllt.

(via)

Filmzitate visualisiert

Posted: by GrossOut in Schlagworte: ,
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Hier gibt es nicht viel zu schreiben, das spricht für sich: berühmte Filmzitate als Daten-Visualisierung. Von Star Wars über Dirty Harry bis Casablanca: selbst ich als Filmfreak habe bei manchen Sachen zwar etwas gebraucht, bringt einem aber auf jeden Fall ein mehr als nur amüsiertes Grinsen über die Lippen. 

(via)